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Glasfaser-Technik Alles zum Thema Glasfaser.

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Alt 04.02.2015, 21:34   #1
urmink
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urmink kann nur auf Besserung hoffen
Glasfaser in der wohnung

Bei mir soll demnächst glasfaser in die wohnung installiert werden, womit sich mir einige neue möglichkeiten eröffnen. Werde diese allerdings vorerst nicht im vollen umfang nutzen, es bleibt halt weiterhin eine kosten-nutzen frage. Da ich weder fernsehen schaue, noch ein "dauerleecher" bin, der grosse kapazitäten für monströse downloads braucht, werde ich bloss auf die günstigsten angebote einsteigen, die nur etwas schneller als mein jetziges ADSL sind.

Die vorteile:
1. Etwas schneller

2. Symetrisch, also im hochladen wesentlich schneller, brauche allerdings nur selten.

3. Deutlich günstiger im preis.

Nachteile:
1. In meiner wohnung muss deswegen gewurstelt werden, zusatzinstallation + geräte sind nötig.

2. Statt einer kaum sichtbaren, flexiblen und sehr günstigen zuleitung von der teckdose zum PC (doppelitze 2x0,14 mm2, umgerechnet kaum 10¢/m beliebig lang + endstecker) ein dickes und teures netzwerkkabel nötig, bestimmte teile der wohnung sind damit nur sehr schwer erreichbar.

Die angebotene WLAN-alternative kommt aus datenschutzgründen nicht infrage.

Mit Power-LAN - daten über die stromnetzleitungen - wäre auch nur ein teil der wohnung erreichbar, ausserdem ist die daten- und privatsfäreschutzfrage hier auch nicht restlos geklärt.

3. Bis jetzt benütze ich ein USB-modem, das fürs eindringen in den rechner für einen hacker eine gewisse knacknuss darzustellen scheint.

Bei einem direkten netzwerkanschlus sehe ich diesen sicherheitsfaktor, selbst mit einer firewall - zumindest für bestimmte "invasoren", wie zb. die provider-supporter, die bekanntlich viel zu gern dem user in den einstellungen und wer weiss wo dann sonst noch in seiner anlage rumfummeln - nicht mehr gegeben.

4. Leitet sich eigentlich vom pkt. 3 ab: Die sicherheit und funktionalität meines netzwerk-eingangs schwebt in der luft. Bislang nie für irgendwas benötigt, darum habe ich ihn bis jetzt auch im BIOS ausgeschaltet.

Also meine frage: Was meinen die leute hier besonders zu diesem letzten punkt 4., also zur sicherheit eines Ethernetanschlusses als einen direkten dateneingangs von aussen und zur sicherheit von Power-LAN im Pkt. 2.?
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Ich will nicht in einer welt leben, wo alles, was ich tue und sage, aufgezeichnet wird - Ed Snowden
Ich bin nicht einverstanden, was du sagst, doch ich will immer dein recht das zu sagen verteidigen - nach Voltaire

Geändert von urmink (07.02.2015 um 22:48 Uhr).
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Alt 07.02.2015, 03:50   #2
Bytehunter
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Bytehunter befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kannst du deine Frage bitte einfacher und klarer stellen, dann helfe ich gerne. Am besten in einem Satz !
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Bytehunter
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Alt 07.02.2015, 09:52   #3
urmink
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urmink kann nur auf Besserung hoffen
Die frage selbst (die nicht der einzige zweck des posts ist) besteht aus nicht mehr als einem satz. Ohne gewisse erklärenden einleitungen würde sie jedoch keinen sinn ergeben. Und bei zu karg formulierten beschreibungen der lage werden mir gemäss erfahrungen idr. aufgrund unkenntnis der so erklärten umstände antworten geliefert, die mich nicht weiterbringen.

Trotzdem habe ich nun den post um detailierte erläuterungen gekürzt, werde sie dann halt nochmals zum untermauern meiner standpunkte schreiben, sollte (erfahrungsgemäss) prinzipielles unverständnis für diese aufkommen.
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Geändert von urmink (07.02.2015 um 22:40 Uhr).
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Alt 08.02.2015, 12:48   #4
TCM
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TCM befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich kapier die Frage auch nicht. Du kommst nicht auf den Punkt. Es geht von Punkt 4 zu Punkt 3, der leider auch keine eindeutige Frage stellt.
Geht es um die "Sicherheit deines neues Anschlusses" ??

Gesendet von meinem Smartphone
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Mfg TCM
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Alt 08.02.2015, 13:42   #5
urmink
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urmink kann nur auf Besserung hoffen
Leider sehe ich keine verständlichere formulierung, bleibt mir nichts als diesen satz der frage zu wiederholen.
Zitat:
Zitat von urmink Beitrag anzeigen
Was meinen die leute hier besonders zu diesem letzten punkt 4., also zur sicherheit eines Ethernetanschlusses als einen direkten dateneingangs von aussen und zur sicherheit von Power-LAN im Pkt. 2.?
Aber anscheinend überfordert schon das thema selbst, sonst würde man die frage verstehen.
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Geändert von urmink (08.02.2015 um 14:18 Uhr).
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Alt 09.02.2015, 16:35   #6
K2
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Sag doch einfach , das es dir um die Sicherheit deinen Ethernetanschlusses geht. Punkt !

Und um mal ganz kurz zu antworten, sobald du auch nur einen Fuss ins Internet stellst, ist nichts mehr sicher bei dir
__________________
Mfg K2
Bitte bewertet mich
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Alt 10.02.2015, 08:37   #7
urmink
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urmink kann nur auf Besserung hoffen
Zitat:
Zitat von K2 Beitrag anzeigen
Sag doch einfach , das es dir um die Sicherheit deinen Ethernetanschlusses geht. Punkt !
Jawohl. Doch um womöglich nicht wie überall allgemeingängige und mir bereits bekannte floskeln zu bekommen, versuche ich vorgängig die konkrete lage zu erläutern, um zu zeigen, wo genau der schuh drückt.

Zitat:
Zitat von K2 Beitrag anzeigen
Und um mal ganz kurz zu antworten, sobald du auch nur einen Fuss ins Internet stellst, ist nichts mehr sicher bei dir
Da hast du sicher recht. Allerdings erinnert mich das ans interview mit Hannes Lubich, Informatikprofessor an der Fachhochschule Nordwestschweiz, spezialist für Betriebssysteme, Netzwerk- und Kooperationstechnologien, IT-Architekturen, Informationssicherheit und Risiko-Management:

Zitat:
Zitat von Tages Anzeiger 31.10.2013
TA: Gibt es überhaupt Alternativen oder herrscht bei vielen Leuten ohnehin ein gewisser Fatalismus, im Sinne von «die hören ja sowieso alles ab»?
HL: Den Fatalismus gibt es tatsächlich, und zwar in zwei Ausprägungen. Die einen sagen, «die machen eh, was sie wollen. Ich hab schon verloren», und die anderen sagen, «ich habe nichts zu verbergen, sollen sie doch mitlesen». Beide sind etwa gleich gefährlich. Ein besserer Schutz bedeutet aber immer einen grösseren Aufwand. Das kann ein Umstieg auf andere Services sein, das kann bedeuten, gewisse Dinge wieder in der Firma selber zu machen. ... Man muss aber auch aufpassen, nicht zu viel Aufwand zu betreiben für eine Pseudosicherheit. Es ist amüsant, wenn Leute wegen des Lauschangriffs auf Frau Merkel nun nur noch von Chiffrier-Handys reden. Denn das ist immer noch ein Gerät, das sie extern einkaufen, und dann packen sie noch eine sichere Software obendrauf. Sie haben also die Hardware nicht im Griff, sie haben das Betriebssystem nicht im Griff, sie haben nur eine sichere Applikation oben drauf gesetzt. Ich bin inzwischen so weit, dass ich den Quellcode meines Betriebssystems selber übersetze, damit ich sicher bin, was da drin ist. Aber wer macht das schon, wie viele Prozent der User können das?
Darum interessiert mich die sache im detail, um für mich angemerssene kompromismassnahmen zu treffen. Allerdings stelle ich immer wieder fest, im allgemeinen scheinen nur oberflächliche zitate aus den gängigen publikationen bekannt zu sein, die sich mit keinen details befassen und oft eben nur zu einer pseudosicherheit führen. Sobald man sich damit nicht zufrieden gibt, genaueres wissen will und tieferbohrende "warum-"fragen stellt, ruft man ins leere.

Nb., was da Prof. Lubich im vorletzten satz sagt, falls er ein kommerzielles BS benützt, muss er dafür höchstwahrscheinlich die lizenzkonditionen verletzen, denn reengineering, also rückübersetzung der SW, ist darin idr. verboten.
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Geändert von urmink (10.02.2015 um 08:52 Uhr).
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