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Sicherheit im Netz Rund um das Thema Sicherheit, Viren, Würmer, Popups usw.

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Alt 18.03.2018, 14:00   #1
urmink
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urmink kann nur auf Besserung hoffen
Netzwerk im mehrfamilienhaus - wie sich selbst absichern?

Ich bin an meinem 2. wohnort mit folgender situation konfrontiert:

Ins haus ist ein glasfaserfaden eingeführt, der zum router im keller geht, von wo aus kupferleitungen als hausinternes netzwerk in die einzelnen mietobjekte geführt werden. Dort ist dann jeweils irgendwo an der wand eine steckdose mit einer netzwerkbuchse.

Wie kann ich mich da am besten / am einfachsten gegen die anderen netzwerkteilnehmer absichern, womöglich ohne zusatzhardware?

Vorerst will ich dort einen rechner mit XP betreiben.
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Ich will nicht in einer welt leben, wo alles, was ich tue und sage, aufgezeichnet wird - Ed Snowden
Ich bin nicht einverstanden, was du sagst, doch ich will immer dein recht das zu sagen verteidigen - nach Voltaire

Geändert von urmink (18.03.2018 um 14:16 Uhr).
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Alt 19.03.2018, 20:00   #2
Meshup
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Beiträge: 95
Meshup befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Am einfachst durch konsequent verschlüsselte Verbindungen zum Router. Alles ignorieren, was keine Verschlüsselung anbietet.
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Alt 19.03.2018, 20:25   #3
urmink
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urmink kann nur auf Besserung hoffen
Danke. Diese möglichkeit, so theoretisch postuliert, ist ziemlich einleuchtend. Doch wie soll das in der praxis aussehen? Es gibt so viel im Netz, was nicht verschlüsselt ist, worauf man kaum nur so ohne weiteres verzichten kann. Normalerweise ist man vielfach schon durch sicherheitsmassnahmen des providers weitgehend geschützt, solange man auf der leitung bis zu ihm alleine hängt.

Da tritt in dieser funktion gewissermassen der betreiber des routers (hier ein reseller, dem auch das glasfaser gehört; ob auch die hausverteilungsleitungen weiss ich nicht) auf, würde ich sagen. Was müsste ich von ihm verlangen, wo eigentlich spätestens an diesem ort primär für eine saubere trennung der einzelnen teilnehmer gesorgt werden müsste?
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Alt 21.03.2018, 16:45   #4
Meshup
Hilfstechniker
 
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Beiträge: 95
Meshup befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Dein Provider interessiert sich wohl wenig für das, was nach dem Router passiert, da bist du mehr oder wenige alleine verantwortlich. Ich nutze meistens Force SSL für den Firefox, da sieht man recht schnell, welche Seite man meiden sollte.

https://addons.mozilla.org/de/firefo...ps-everywhere/
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Alt 21.03.2018, 19:21   #5
urmink
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urmink kann nur auf Besserung hoffen
Danke. Das HTTPS Everywhere scheint ein nützliches ding zu sein. Doch da bleiben immer noch etliche web-seiten, die HTTPS nicht unterstützen und deren inhalt für mich wichtiger ist, als die verschlüsselung; kann also nicht nur wegen deren fehlens auf sie verzichten. Will aber trotzdem nicht, dass sie meine nachbarn mitlesen können. Und es geht nicht nur um daten, die mein rechner über die leitung mit dem Internet tauscht.


Wäre das mein eigenes netzwerk, dann ist es klar meine sache, wie ich damit, was an dem router hängt, umgehe, das geht den provider nichts an. Hier gehört aber das primäre netzwerk, der routeer zumindest bis zu dessen ausgängen, dem provider resp. dem reseller. Und die primären teilnehmer danach sind seine einzlnenen kunden, mit denen er mit jedem einzeln einen vertrag abgeschlossen hat. Von dem her müsste er dafür sorgen, dass sie sich gegenseitig nicht in die quere kommen, dass nicht einer von ihnen nur so einfach über die PCs/Netzwerke der anderen spazieren können, wie wenn nichts wäre.

Bin ich mit meiner anlage direkt am Netz - ohne eine HW-FW - angeschlossen, besteht ein gewisses risiko, wenn ein fremder bis zu mir vordringt, dass er meinen rechner wie auf einem platteau serviert vor sich sehen kann. Doch wer kann das normalerweise? Rein theoretisch der provider, und da gehe ich davon aus, dass er sowas nicht so ohne weiteres tut. Und sonst müsste es ein hacker sein, der dazu zuerst hauptsächlich hürden beim provider überwinden müsste - theoretisch möglich, praktisch könnte man darüber diskutieren, wie hoch ein solches risiko real ist.

Anders könnte es sich bei einem kleinen netzwerk gestalten, dessen teilnehmer nicht miteinander direkt vernetzt sein dürften, wenn es seitens des admins nachlässig verwaltet wird. Und da sehe ich meinen reseller als den admin, dem ich in diesem bezug zumindest anfangs ein bisschen auf die finger schauen möchte, ob er das richtig macht.

So interessiert mich, welche konkrete fragen ich ihm dazu stellen müsste? Freilich, wenn ich ihn nur frage, ob dafür gesorgt wird, dass wir uns gegenseitig nicht sehen können und er mir bloss "Ja" sagt, wäre das etwas dürftig und einfach - quasi antwort, die der fragesteller hören will, ob sie den tatsachen entspricht oder nicht. Und hake ich nach "Wie?", dann möchte ich wissen, wie seine antwort lauten müsste, dass er mich nicht an der nase herumfühern will.
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